Anna Perenna

Anna Perenna ist eine der vielen „kleinen“ Göttinnen des antiken Rom. Vermutlich (nach Franz Altheim) stammt sie aus der etruskischen Mythologie, wo sie eine Erdmuttergöttin darstellte, und wurde von den Römern übernommen.


Anna Perenna wurde am 15. März mit einem Festmahl im Grünen geehrt. Damit sollte an ihre segensreiche Tätigkeit während der Standeskämpfe zwischen Patriziern und Plebejern erinnert werden, als Anna Perenna den verhungernden Plebejern täglich in der Gestalt einer alten Frau selbstgebackene Kuchen brachte und sie so vor dem Verhungern rettete.

In der Sage um die Gründung Roms taucht Anna Perenna als die Schwester Didos auf. Sie berichtet Aeneas vom Tod Didos, muss vor der eifersüchtigen Ehefrau des Aeneas fliehen und wird schließlich in eine Nymphe verwandelt.

Anna Perenna wird auch die „Urmutter der Zeit“ genannt, denn ihr Name bedeutet "stets wiederkehrendes Jahr". Sie ist gleichzusetzen mit Janus.

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