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Das Vetospielertheorem ist ein Satz, der besagt, unter welchen politischen Bedingungen eine Änderung des Status quo in einer Institution (zumeist in einem Staat) wahrscheinlich ist.
Sein Begründer ist der griechisch-amerikanische Politologe George Tsebelis. Das auf den Analysen bestehender politischer Systeme beruhende Theorem behauptet, dass eine Abkehr vom gegenwärtigen Zustand desto wahrscheinlicher (unwahrscheinlicher) ist,
- je kleiner (größer) die Zahl der mächtigen, handelnden Personen (der "Vetospieler"),
- je größer (geringer) die Übereinstimmung der Meinungen der Vetospieler,
- je kleiner (größer) die Kohäsion der Vetospieler,
- je größer (geringer) die ideologische Differenz zur Vorgängerregierung,
- je länger (kürzer) die Regierung im Amt ist.
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