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George Nicolas Papanicolaou (* 13. Mai 1883 in Kymi, Euböa, Griechenland; † 19. Februar 1962), griechisch Γεώργιος Παπανικολάου, war ein griechisch-amerikanischer Arzt und Pathologe. Seine wichtigste Entwicklung war der sogenannte Papanicolaou-Abstrich (kurz: PAP-Abstrich), mit dem eine frühe zytologische Diagnose des Zervix-Karzinoms in Reihenuntersuchungen möglich wurde. Diese Untersuchung wird noch heute beim Frauenarzt routinemäßig durchgeführt. Durch diese einfache und kostengünstige Methode ließ und lässt sich das Vorkommen des Gebärmutterhalskrebses, vor allem durch Erkennen der frühen, noch nicht invasiven und leicht operativ entfernbaren Vorformen, deutlich reduzieren. Ferner lässt sich der Gebärmutterhalskrebs durch diese Untersuchung früh erkennen, so dass durch ein Erkennen in einem frühen Stadium der Erkrankung die Radikalität einer notwendigen Operation verringert werden kann. Diese Methoden rettete und rettet somit vielen Frauen das Leben.
Leistungen PAP-Abstrich (1928) Dabei werden Abstriche aus dem hinteren Scheidengewölbe und dem Gebärmutterhals auf einem Objektträger ausgestrichen. Nach dem Antrocknen und einer Alkoholreihe erfolgt das Färben mittels Harris-Hämatoxylin, gefolgt von einer weiteren Alkoholreihe. In diesen Schnitten lässt sich mittels der Morphologie der Zellen unter dem Mikroskop die Diagnose eines Karzinoms stellen. Es lassen sich jedoch unter anderem auch Infektionen durch HPV-Viren, Candida und die Zyklus-Phase bestimmen. Veröffentlichungen (Auswahl) "New Cancer Diagnosis" (1928) "Diagnosis of uteral cancer by vaginal smear" (1943)
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