Theodoros Papaloukas

Theodoros Papaloukas (griechisch Θεόδωρος Παπαλουκάς; * 8. Mai 1977 in Athen) ist ein griechischer Basketballspieler.

Papaloukas begann seine sportliche Laufbahn 1993 beim Athener Amateurverein Ethinkos Ellinoroson. Zwei Jahre später wechselte er zu Ampelokipi, bei dem er zum Stammspieler und Topscorer aufstieg und in die erste griechische Basketballliga aufstieg. Über das Erstligateam AO Dafni wechselte Papaloukas 1999 zum Spitzenklub Panionios Athen.

Der dortige Trainer Slobodan Subotic erkannte das außergewöhnliche Talent von Papaloukas und baute ihn gezielt zum Spitzenspieler auf. In der Saison 2000/01 schaffte er den Sprung in die griechische Basketballnationalmannschaft. 2001 wurde Papaloukas in seinem Heimatland zum Spieler des Jahres gewählt.

Sein Vertrag bei Panionios lief 2001 aus und Papaloukas wechselte zu Olympiakos Piräus, wo er einen Vier-Jahres-Vertrag unterzeichnete. Gleich in der ersten Saison holte er mit Olympiakos den Griechischen Pokal und unterlag im Finale um die Griechische Meisterschaft AEK Athen nur knapp. Im Sommer 2002 trennten sich die Wege von Papaloukas und Olympiakos vorzeitig.

Er wechselte im Sommer 2002 zum russischen Erstligisten ZSKA Moskau. Mit seiner Mannschaft wurde er von 2003 bis 2006 jeweils Russischer Meister und gewann zudem 2005 und 2006 den russischen Pokal. Mit Moskau schaffte es Papaloukas zudem mehrmals sich für das Final Four der ULEB Euroleague zu qualifizieren, die er 2006 schließlich auch gewinnen konnte.

Seit 2000 ist Papaloukas Stammspieler in der griechischen Nationalmannschaft. Mit dem Team nahm er 2001 an der Basketball-Europameisterschaft in der Türkei teil und erreichte den neunten Rang. Zwei Jahre später kam die Mannschaft bei der Europameisterschaft in Schweden auf Rang 5. Enttäuschend verlief 2004 vor eigenem Publikum das olympische Basketballturnier, bei dem Griechenland bereits im Viertelfinale ausschied und am Ende den fünften Platz belegte.

Der größte Erfolg mit dem Nationalteam gelang Papaloukas 2005 bei der Europameisterschaft in Serbien und Montenegro, als das Team sich mit einem 78:62 gegen Deutschland den Titel holte. Bei der Basketball-Weltmeisterschaft 2006 erreichte Papaloukas mit Griechenland das Finale und gewann damit die Silbermedaille.


Karriere

Zeitraum Verein Land

bis 1995 Ethnikos Ellinoroson Griechenland
1995-1997 Ampelokipi Athen Griechenland
1997-1999 AO Dafni Griechenland
1999-2001 Panionios Athen Griechenland
2001-2002 Olympiakos Piräus Griechenland
seit 2002 ZSKA Moskau Russland

Erfolge

  • Russischer Meister: 2003, 2004, 2005, 2006
  • Griechischer Pokalsieger: 2002
  • Russischer Pokalsieger: 2005, 2006, 2007
  • ULEB Euroleague: 2006
  • Europameister: 2005
  • Vize-Weltmeister: 2006

Auszeichnungen

  • Spieler des Jahres (Griechenland): 2001
  • Europameisterschaft All-Tournament-Team: 2005
  • Europameisterschaft 1st Team: 2005
  • Weltmeisterschaft All-Tournament-Team: 2006
  • Eurobasket All-Europe 2nd Team: 2005
  • Eurobasket All-Europe Player of the Year: 2006
  • Eurobasket All-Europe Shooting Guard of the Year: 2006
  • Eurobasket All-Europe 1st Team: 2006
  • Eurobasket All-Europeans Shooting Guard of the Year: 2006
  • Eurobasket All-Europeans 1st Team: 2006
  • All-Euroleague 1st Team: 2006
  • MVP des Euroleague Final Four: 2006
  • MVP der Euroleague Saison: 2006-2007
  • Bester ausländischer Spieler der Russischen Liga: 2005, 2006
  • FIBA Europe Player of the Year: 2006
  • Teilnahmen am griechischen All Star Game: 2001, 2002
  • Teilnahmen an Europameisterschaften: 2001, 2003, 2005
  • Teilnahme an Weltmeisterschaften: 2006
  • Teilnahme an Olympischen Spielen: 2004

Weblinks

Griechischer Basketball

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