Schenkelgeburt

Schenkelgeburt von Dionysos, Alkimachos Maler, etwa 470 v. Chr.

Als Schenkelgeburt wird jener Vorgang bezeichnet, bei dem in der griechischen Mythologie Zeus als Gebärender in Erscheinung tritt.

So trug der Herrscher des Olymp den Dionysos nach dem Tod der Semele drei Monate lang in seinem Oberschenkel.

Die Schenkelgeburt wird manchmal als ein "Symbol" für das Veredeln des Weinstocks gesehen, bei dem ein neues Edelreis auf einen alten Stamm aufgepfropft wird. Schließlich entdeckte Dionysos auf dem Berg Nysa auch den Wein und genießt deshalb in der griechischen Mythologie besondere Verehrung.

Siehe auch: Kopfgeburt

Schenkelgeburt von Dionysos, Alkimachos Maler, 460 v. Chr.. Rote Figur Pelike, Museum of Fine Arts, Boston

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