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![]() Herakles und Omphale. Detail der 12 Taten des Halbgottes, Römisches Mosaik in Llíria (Valencia, Spanien). Erste Hälfte des dritten Jh. n. Chr. , Nationales Archäologisches Museum von Spanien (Madrid). Herakles trägt Frauenkleider während Omphale das Löwenfell von Herakles trägt. Sie hält ausserdem in einer Hand seine Keule. Omphale ist eine Gestalt aus der griechischen Mythologie. Sie war die Tochter des Jardanos, Witwe des Tmolos und Königin von Mäonien (Lydien). Omphale kaufte Herakles als Sklaven, da dieser von einem Orakelspruch dazu verpflichtet war. Er verbrachte drei Jahre im Dienst von Omphale. In dieser Zeit bestrafte Herakles Räuber, die das Land seiner Herrin unsicher machten und verteidigte das Land Omphales gegen einfallende Feinde.
Omphale und Herakles in Frauenkleider Als Omphale erfuhr, wer der Sklave eigentlich war, machte sie Herakles zu ihrem Gatten. In blinder Liebe zu Omphale und verweichlicht durch üppiges Leben ließ sich Herakles herab, auf Geheiß Omphales Frauenkleider anzuziehen, Wolle zu spinnen und andere Frauenarbeit zu verrichten, wogegen Omphale Herakles' Löwenfell trug. Als die drei Jahre vorüber waren, erkannte der Held seine Verblendung und verließ Omphale.
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