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Neikos (Νείκος)
Personifikation des Hasses. Νείκεα nennt Hesiod (Theog. 229) unter den Ausgeburten der Eris. (Braun, Gr. Götterl. § 261. 266. Gerhard, Griech. Myth. 1 § 602, 3). Ähnlich bezeichnet Timon Eris als Νείκης άνδροφόνοιο κασιγνήτη, jedenfalls eine freie Erfindung des Dichters (Frg. 14. Sillogr. Gr. ed. Wachsmuth 113 f.). Inwieweit sich Empedokles seine weltbewegenden Kräfte νείκος und φιλότης persönlich dachte, lässt sich nicht feststellen; „er hat sich den Begriff der Kraft noch so wenig klar gemacht, dafs er sie weder von den persönlichen Wesen der Mythologie, noch von den körperlichen Elementen bestimmt unterscheidet" (Zeller, Philos, d. Griech. I 5 , 770). Spätere Maler stellten die Gottlosen in der Unterwelt dar μετ αράς και βλασφημίας καί φθόνου καί στάσεως καΐ νείκους (Ps. Demosth. 25, 52 p. 786 Β.)..
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