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Nedusia (Νεδουσία, vgl. Usener, Oer Stoff des griech. Epos 1897 S. 8),
Beiname der Athene, welche in dem messenischen Pherai am Flusse Nedon, sowie in dem wahrscheinlich nicht weit davon gelegenen Poiaëssa ein Heiligtum hatte, Strab. 8, 360. Steph. Byz. β. ν. Νέδων. Curtius, Peloponn. 2, 159. Auch zu Poieessa
auf Keos gab es ein Heiligtum der Athene Nedusia, der Sage nach gegründet von Nestor (der in dem Pherai benachbarten Gerena aufgewachsen war, Strab. a. a. 0.) auf seiner Rückfahrt von Troja, bei der er sich nach Od. 3, 278 ff. gerade in dieser Gegend von Menelaos getrennt hatte, Strab. 10, 487. Vgl. A. F. Pott, Jahrb. f. class. Philol. 3. Supplbd. 313. Gerhard, Griech. Myth. 1 § 249, 8, und über die Verehrung der Athene an Flüssen und ι Seen Preller-Bobert, Griech. Myth. 1*, 187 f. In dem keischen Kultus findet Busolt (Griech. Gesch. I 2 , 293) eine der Spuren, welche auf messenische Einwanderung nach Keos hinweisen.
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