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Westgiebel des Zeustempels in Olympia Die Lapithen (Griechisch : Λαπίθαι ) sind ein sagenhaftes Volk, das der griechischen Mythologie zufolge im antiken Griechenland gelebt haben soll. Sie stammten von Lapithes, einem Sohn des Apollon und der Stilpe, ab. Ihr Wohnsitz soll im nördlichen Thessalien gelegen haben. Dies liegt im heutigen Mittelgriechenland und hat als Hauptstadt Larissa. Der Überlieferung nach waren die Lapithen von riesenhafter Gestalt und edler Gesinnung, weswegen Adelsfamilien Griechenlands noch heute gerne ihren Ursprung auf sie zurückführen.
Lapith und Kentaur, Parthenon Mythologie Zur Hochzeit des tapferen Lapithenkönigs Peirithoos mit der schönen Hippodameia waren auch die wilden Zentauren eingeladen, die Menschen mit den Pferdeleibern. Als während der Feier der betrunkene Zentaur Eurytion der Braut Gewalt antun wollte, schnitten ihm die Lapithen kurzerhand Nase und Ohren ab und schleiften den Blutenden zur Tür hinaus. Daraufhin kam es zu einem unerbittlichen Gemetzel zwischen Gastgebern und Gästen, in dem die Lapithen schließlich, auch dank des Helden Theseus Hilfe, die Oberhand behielten. Die legendäre Kentauromachie, der "Zentaurenkampf" zwischen den Edelmenschen hier und den Tiermenschen da, steht wohl auch für die Auseinandersetzung zwischen Intellekt und Triebhaftigkeit im einzelnen Menschen und war allzeit beliebtes Thema in Literatur und Kunst:
Lapith und Zentaur, Metope, Parthenon
Lapith, British Museum Literatur (Auswahl) Bildende Kunst (Auswahl)
Wilhelm Trübner - Kampf der Lapithen und Kentauren
Quelle
Von "http://de.wikipedia.org/"
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