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Erigone (Ἠριγόνη) ist in der Griechischen Mythologie:
1) Tochter des Ikarios, sie wurde von Dionysos mit einer Traube verführt und Mutter seines Sohnes Staphylos. Als sie das Grab ihres Vaters fand erhängte sie sich. Zum Trost wurde sie von Zeus als Sternbild Jungfrau an den Himmel versetzt.
2) Tochter von Aigisthos mit Klytämnestra.
Orestes als er seine ehebrecherische und mörderische Mutter, nebst dem Aigisthos, tötete, wollte auch Erigone mit aufopfern. Es hinderte ihn aber Artemis daran, indem sie Erigonen wegnahm, und sich dieselbe in Attika zur Priesterin machte. Hygin. Fab. 122. Es soll aber diese Fabel nichts anders sagen, als daß er ihr aus Mitleiden gegen ihre Jugend und Unschuld das Leben gelassen und sie nur dem Dienste der Artemis gewidmet habe. Ban. Erl. der Götterl. V. B. 210 S. Andere hingegen wollen, sie habe sich erhenkt, als sie gesehen, daß Orestes von den Areopagiten zu Athen, des an seiner und ihrer Mutter begangenen Mordes wegen, losgesprochen worden. Dictys Cret. L. VI. c. 4. Etymol. Magn. ap. Fabram ad Dictyn. l. c. Jedoch melden auch einige, Orestes habe sie selbst zur Gemahlin genommen, und mit ihr den Penthilos gezeuget. Cinæthon ap. Pausan. Korinth. c. 18. p. 117.
Bilder der Griechischen / Römischen Mythologie chronologisch sortiert.. (Englisch)
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