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Bianor (Βιάνωρ, Βιήνωρ),
1) Kentaur, auf der Hochzeit des Peirithoos von Theseus erschlagen,
Ov. Met. 12, 345.
2) Troer, von Agamemnon getötet,
Hom. Il. 11, 92. —
3) einer der Krieger des Kyzikos, fällt im Kampfe gegen die für Feinde gehaltenen Argonauten,
Val. Flacc. 3, 112 sq. —
4) ein mantuanischer Heros, Sohn des Tiberis und der Manto, der Tochter des Teiresias oder Herakles, (sonst auch Ocnus, Aucnus (s. d.) genannt), der die nach seiner Mutter genannte Stadt Mantua gegründet haben soll. Nach andern war er ein Sohn
oder Bruder des Auletes, welcher Perusia gründet und, um nicht mit seinem Bruder in Streit zu geraten Celsena (Cesena, Felsina), d. h. das spätere Bononia erbaute. Seinem Heere erlaubte er Kastelle zu bauen, zu denen auch Mantua gehörte, Serv. Verg. Ecl. 9, 60. Aen. 10, 198.
Lexikon der Griechischen Mythologie
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