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Das Sonnengleichnis ist ein Gleichnis Platons aus seinem Werk Politeia. Dieses ist das erste der drei bekanntesten Gleichnisse Platons. Am Ende des sechsten Buches der Politeia folgt dem Sonnengleichnis das Liniengleichnis, welche in das Höhlengleichnis am Anfang des siebten Buches münden. Platon entwickelt in der Politeia seine Vorstellung des guten Staates. Im Gespräch zwischen Sokrates und seinem Dialogpartner Glaukon versucht er klarzumachen, welche Qualitäten ein König des Staates entwickeln muss. Aus seiner Überzeugung, dass Wissen und politische Macht in den selben Menschen vereint sein sollte, folgt die Vorstellung von Philosophenkönigen. Im Sonnengleichnis beschreibt Platon den Stellenwert des Guten. Inhalt Im Gleichnis wird die Sonne als die Lichtquelle beschrieben, die es dem Auge ermöglicht, Gegenstände zu sehen. Im Dunkel erkennt man nur farblose Schatten. Genauso verhält es sich mit dem der Idee des Guten, die mit der Sonne gleichgesetzt wird. Erkenntnis und Wahrheit werden erst möglich im Licht des Guten, wie die Dinge der Welt nur sichtbar sind im Licht der Sonne. Dabei sind aber weder Erkenntnis noch Wahrheit selbst das Gute, allerdings verwandt miteinander. Zweck Das Sonnengleichnis bildet zusammen mit dem Liniengleichnis die Grundlage für das Höhlengleichnis, das die gebildeten Begriffe anwendet.
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