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Die Skepsis (von griechisch σκέψη bzw. älter σκέψις - der Gedanke, die Überlegung, das Grübeln) kann man im Deutschen am ehesten mit Zweifel oder Infragestellung umschreiben. Ein Skeptiker (griechisch σκεπτικός, skeptikós) ist wörtlich übersetzt ein Ausschau haltender oder Untersuchender. Skepsis heißt also zunächst nichts anderes als eingehende Untersuchung. Im engeren Sinne wird damit eine erkenntniskritische Haltung bezeichnet, die der Möglichkeit endgültig gesicherten Wissens 'skeptisch' gegenübersteht (s. Skeptizismus; so entstehen die beiden Hauptströmungen der antiken Skepsis: (Neu-)Pyrrhonismus und akademische Skepsis. Skepsis im Sinne einer kritischen Haltung gegenüber eigenen wie fremden Ergebnissen und Thesen ist ein wichtiges Prinzip jeder ernsthaften Wissenschaft. In der Philosophie muss man unterscheiden zwischen bekennenden Skeptikern und Denkern, die der Skepsis besonders verpflichtet sind, ohne sich doch als Skeptiker zu betrachten. Zu den wichtigsten Skeptikern zählen (in historischer Reihenfolge):
Zu den berühmtesten zwar antiskeptischen, aber durch die Skepsis besonders angeregten Denkern zählen (in historischer Reihenfolge):
Zitat
Ich behaupte nichts, und ich leugne auch nichts. Ich bin hier, um den Fall zu untersuchen. Ich habe nur zu betrachten, zu sképtein, zu betrachten, wie die Sache sich verhält. Ich will einmal versuchen, die Waage richtig zu stellen. - Ralph Waldo Emerson (aus dem Essay: Montaigne oder der Skeptiker) Wenn ein Mensch mit Gewißheit beginnt, wird er in Zweifeln enden, aber wenn er sich damit begnügt, mit Zweifeln zu beginnen, wird er mit Gewißheit enden. Beginne daher mit deinen Zweifeln! Francis Bacon Literatur
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