Geometrischer Stil

Der Geometrische Stil (ca. 1050 - ca. 700/675 v. Chr.) ist eine Kunstrichtung in der griechischen Vasenmalerei und gleichzeitig die Bezeichnung eines Zeitabschnitts der klassischen Antike in Griechenland.

In diesem Stil tritt das Wesen der griechischen Kunst und Religiosität ans Licht. Im 9. Jahrhundert v. Chr. findet man eine strenge Phase, die von geometrischen Ornamente wie Mäander beherrschen wird. Neben den ornamentalen Friesen erlangen figürliche Darstellungen eine größere Bedeutung als Vorläufer der Tierfriese und Figurenbilder des Archaischen Stils.

Im Jahrhundert Homers wird nach 750 v. Chr. die streng geometrische Richtung des Stils aufgelöst. Unter friedlichen Tieren der Friese erscheinen nun auch Fabelwesen und Raubtiere. Man beginnt, Sagen darzustellen.




Literatur:

  • B. Schweitzer, Die geometrische Kunst Griechenlands. 1. Auflage 1969. (Mit ein wenig Vorsicht zu genießen)
  • J. N. Coldstream, Greek geometric pottery. London 1969.

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