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Ephebe aus Agrigent, etwa 480 v. Chr. Ephebe (griechisch, "Mannbarer") nannte man im antiken Griechenland allgemein einen Knaben, der die Pubertät erreicht hatte. Mit dem Begriff Ephebe ist auch ein Verhältnis Schüler (Ephebe) zu seinem Lehrer oder Meister angedeutet. Dieses war auch für die Entwicklung von Künstlern von wesentlicher Bedeutung. Es meint auch den Jüngling des Gymnasions oder des Lykeions. In Athen war ein Ephebe mindestens seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. ein junger Mann ab 18 Jahren, der als Voraussetzung für die Erlangung des vollen Bürgerrechts eine zweijährige staatliche Ausbildung erhielt, die sich auf den Militärdienst bezog. Die Einführung der Epheben geht auf eine Sparmaßnahme zurück: Sie ersetzten die 300 skythischen Bogenschützen, die vorher die Polizeiaufgaben in Athen wahrnahmen. Archäologische Beispiele hierfür gibt es sowohl in der Griechischen Vasenmalerei als auch der statuarischen Kunst. Sehr schöne Beispiele hierfür sind der Blonde Kopf von der Akropolis, der Ephebe aus dem Archäologischen Museum von Agrigent und der sogenannte Kritios-Knabe. Bibliographie
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