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Das Apeiron ist ein philosophischer Begriff, den der Vorsokratiker Anaximander (um 610–547 v. Chr) prägte. Das Apeiron, das „grenzenlos-Unbestimmbare“, ist für ihn die Arché, der Ursprung, aus dem die Welt entstand: Anfang und Ursprung der seienden Dinge ist das Apeiron (das grenzenlos-Unbestimmbare). Woraus aber das Werden ist den seienden Dingen, in das hinein geschieht auch ihr Vergehen nach der Schuldigkeit; denn sie zahlen einander gerechte Strafe und Buße für ihre Ungerechtigkeit nach der Zeit Anordnung. (nach Diels/Kranz, Fragmente der Vorsokratiker, DK 12 A 9)
Siehe auch: Vorsokratiker, Anaximander
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[1] Philosophisches Lexikon
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