Giannoulis Chalepas

Giannoulis Chalepas (Pyrgos, 14.8.1851 - Athen, 15.9.1938) ist einer der bedeutendsten Bildhauern der Neuzeit.

Biographie

Giannoulis Chalepas gehörte einer Familie berühmter Bildhauer aus Tinos. Sein Vater, Ioannis, und sein Onkel hatten eine Firma mit Fillialen in Bukarest, Smyrna und Piräus. Giannoulis der älteste von fünf Kindern half seinen Vater. Er sollte im Handel arbeiten, jedoch beschloss er Kunst zu studieren.

Von 1869 bis 1872 studierte er in Athen Kunst, sein Lehrer wat Leonidas Drosis. 1873 bekam er ein Stipendium und setzte seine Studium fort in München. Sein Lehrer war Max von Windman. Sein Werk Satyr der mit einem Eros spielt gewan einen Preis.

1876 kehrte er nach Athen wo er sein Eigenes Attelier eröfnete.

Ohne einen sichtbaren Grund hatte er einen Nervenzusammenbruch im Winter 1877/8. Er fing seine Werke zu zerstören. Heute glaubt man dass der Grund seine Manie zur Perfektion war, seine Überanstrengung und eine Liebesaffäre

Seine Eltern schickten ihn nach Italien zur Erholung aber ohne Erfolg. Chalepas verschloss sich, führte Selbsgespräche und lachte ohne Grund.

1888 wurde er in eine Psychiatrische Anstalt in Kerkyra eingeliefert.

1901 starb sein Vater und ein Jahr später nahm ihn seine Mutter nach Tinos. Sie glaubte seine Arbeit war der Grund seiner Krankheit und sie verbot ihm jede Tätigkeit als Bildhauer oder zerstörte seine Werke

Verarmt arbeitete er als Schaftshirte bis zum Tod seiner Mutter 1916.

1923 produzierte Thomas Thomopoulos , ein Professor des Poyltechnikums in Metsovo Gipskopien der Arbeiten von Chalepas. Diese wurden ausgestellt in Athen. Die Athener Akademie verlieh Chalepas einen Preis. 1930 kehrte Chalepas nach Athen wo er bis zu seinem Tod lebte.

Chalepas, Satyr spielt mit Eros

Grabmal der Sophia Afentaki in Athen (Σοφία Αφεντάκη), wie in antiken Vasen steht geschrieben "Giannoulis Chalepas epoiei" d.h. Yannoulis Halepas hat es produziert.

Werk

Um die 150 Werke von Chalepas sind erhalten. Die klassischen Skulpturen beinhalten einige Moderne Elemente.

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