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Gemlik (früher griechisch Kios, lat. Cius) ist eine kleine Hafenstadt unweit von Bursa am Marmarameer in der Türkei, bekannt durch eine schwarze Olivensorte. Die Geschichte der Stadt beginnt 630 v.Chr. Der Name Kios wird schon bei den Argonauten und Strabon erwähnt. Herakles strandete dort, Aristoteles hat die Gesetze von Kios gelobt (Kionon Politeia). In Zeiten der Seidenstraße war Kios einer der reichsten Städte am Mittelmeer, da unweit des heutigen mordernen Freihafens Gemlik Port das Ende der Handelsroute nach China lag. Die Stadt ist seit Jahrhunderten ständig durch den Erdbebenspalt, der vom Izniksee entlang des antiken Ascanius-Flusses in das Marmarameer reicht, bedroht. Ein Dorf in Griechenland, Nea Kios (Neues Kios), wurde nach Kios bennant. Antike Stadt Der ehemalige antike Hafen(Yarrak,wie er liebevoll von den Bewohnern genannt wird) von Gemlik ist heute durch Neustadt verschüttet. Von der antiken Burgstadt sind nur noch ein paar Zyklopenmauern und ein paar Mauerbruchstücke bei der Stadtverwaltung sehen. An der Stelle der alten Akropolis ist eine Militäranlage. An manchen Stellen kann man noch verschüttete Tunnelstellen sehen. Moderne Stadt Von den ehemaligen griechischen Ansiedlungen kann man nur noch verfallene Häuser und eine zur Moschee umgewandelte orthodoxe Kirche sehen. Die Neustadt besteht aus kleinen Hochhäusern und einer Art iranischer Leuchtpalmen und Brunnenarchitektur. Die ganze Breite der Uferpassage wurde gepflastert und ist begehbar. Gemlik Port Großer industrieller Containerhafen mit Handelsfreizone BUSEB. Die in Bursa und Adapazari produzierten Autos werden von hier aus verschifft. Sehenswürdigkeiten
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