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Finikas (oder Foinikas) ( Φοίνικας ) ist eine Munizipalität (Δήμος, Dimos) im Verwaltungsbezirk Rethymnon an der Südküste Kretas. Die Einwohneranzahl betrug 3018 Menschen im Jahr 1991, Verwaltungssitz ist Plakias. Finikas grenzt im Westen an die Gemeinde Sfakia, im Osten an Lambis. Agrarwirtschaflicher Mittelpunkt von Finikas ist die Ebene, welche sich vom Ausgang der Kourtaliotiko-Schlucht in südwestliche Richtung bis zum Meer erstreckt. Ein Teil des ganzjährig fließende Wasser des Baches Megalopotamos wird mit einem aufwändigen Bewässerungssystem einmal rund um das Tal geführt, wobei das künstliche Bachbett mit geringstmöglichem Gefälle fast 20 km lang genau einer Höhenlinie folgt. Aus ihm wird das Wasser genossenschaftlich verwaltet in die Gärten und Plantagen abgeleitet.
Der nördlich der Höhenzüge des Kouroupa gelegene Gebiet der Landgemeinde weist noch einen für Südkreta ungewöhnlich hohen Waldbestand auf. Zentrales und größtes Dorf dieses vom Tourismus unberührten Gebietes ist Angouseliana. Touristische Bekanntheit erlangte die Region vor allem durch die guten Bademöglichkeiten der Plakias- und der Damnonibucht, wo seit den 80er Jahren größere Hotelanlagen und touristische Infrastruktur entstanden ist. Benannt ist die Finikas nach dem historischem Ort Finikas, gelegen in einem Tal westlich von Sellia. An dessen Stelle sind heute nur noch die Ruinen des verlassenen gleichnamigen Klosters zu finden. Der Ortsname Finikas ist angelehnt an das griechische Wort Finix ( φοίνιξ ) "Palme", womit auf die im Gemeindegebiet an mehreren Stellen vorkommende Kretische Dattelpalme (Phoenix Theophrastii) verwiesen wird. Bekanntester Standort dieser endemischen Pflanzenart ist die Bucht von Preveli. Das ober halb der Bucht gelegene Kloster Preveli ,welches der Bucht im Touristen-Sprachgebrauch ihren Namen gab, ist nur noch von wenigen Mönchen bewohnt. Während der deutschen Besatzung Kretas im 2. Weltkrieg spielte es durch seine Unterstützung des kretischen Widerstandes und britischer Agenten eine Rolle.
Finikas im Regen (Quelle)
Die Munizipalität von Foinikas hat 3946 Einwohner (2001) unterteilt in
Ano Rodakino "Rodakino" gr. Wort für Pfirsich (das deutsche Wort ist abgeleitet vom griechischen μῆλον Περσικόν, persischer Apfel ) das griechische vom duracinus "hartkernig" aus dem dorakinon wurde und nach einer Transposition rodakinon.
Kato Rodakino
Rodakino
Rodakino (Ano Rodakino und Kato Rodakino)
Kalypso
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