Ainos, Ainos,

Ainos wird bereits bei Homer, Ilias 4, 520 erwähnt. Der Ort als eine aiolische Kolonie von Mytilene und Kyme im 7. Jahrhundert v. Chr. gegründet worden; der angeblich thrakische Name Poltymbria (Strabon 7,7,1) ist eine späte Fiktion. Die Stadt wird durch Handel und Landwirtschaft wohlhabend und zahlte als Mitglied des 1. Attisch-delischen Seebundes hohe Abgaben. Ainos hielt im Peloponnesischen Krieg zu Athen und wurde 375 v. Chr. Mitglied im 2. Attischen Seebund. Von 341 bis 185 v. Chr. gehörte Ainos zum Reich der Attaliden von Pergamon, die Ainos mit ihrem ganzen Reich den Römern vererbten.

In der Spätantike Hauptstadt der kleinen Provinz Rhodope.

An Stelle der antiken Akropolis steht eine mittelalterliche Burg der genuesischen Familie der Gattelusi.

Literatur

  • F. W. Hasluck: Monuments of the Gattelusi. In: Papers of the British School at Athens 15 (1908-9) S. 249-257.
  • John M. F. May: Ainos. Its History and Coinage. London 1950
  • Robert Ousterhout: The Byzantine Church at Enez. Problems in Twelfth-Century Architecture. In: Jahrbuch der Österreichischen Byzantistik 35 (1985).

In der Griechischen Mythologie besuchte Herakles Ainos in seiner neunten Heldentat (Gürtel der Hippolyte) und tötete dabei Sarpedon den Bruder von Poltys, den König von Ainos.

Weblinks

Quelle

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Ainos ist auch ein Berg auf der ionischen Insel Kephallonia.

Griechische Kolonisation

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