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Agia Triada (gr. Αγία Τριάδα; auch Hagía Triáda) ist eine Ausgrabungsstätte etwa 3 Kilometer westlich von Phaistos auf Kreta mit den Überresten einer königlichen Villa aus minoischer Zeit; der antike Name der Stätte ist nicht überliefert, daher wurde das Gelände nach der auf dem Gelände befindlichen byzantinischen Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit benannt.
Vase gefunden in Agia Triada, "Die Erntearbeiter"
Detail eines Sarkophags aus Agía Triáda: rechter Abschnitt der östlichen Langseite, ca. 14. Jh. v. Chr. (Saal XIV) [Quelle]
Zeichnungen des Sarkophags von Agia Triada Die Villa in Agía Triáda ist jünger als der Palast in Phaistós und stammt etwa aus dem Jahr 1550 v. Chr.; das Anwesen wurde um 1450 v. Chr. durch Feuer zerstört und erst in der spätminoischen oder mykenischen Periode wieder besiedelt. Daneben befindet sich nordöstlich noch eine kleine Nekropole mit zwei Kuppelgräbern und einem Schachtgrab. Die Ausgrabungen wurden ab 1902 durch italienische Archäologen durchgeführt, die Fundstücke befinden sich heute überwiegend im Archäologischen Museum in Heraklion, darunter eine umfangreiche Sammlung von Schrifttäfelchen in Linearschrift A.
Steintreppe in Agía Triáda auf Kreta, August 2004, Bild von Agon S. Buchholz Siehe auch Agía Triáda
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