Xeniades (5. Jahrhundert v. Chr.) aus Korinth war ein griechischer Philosoph aus der Schule der Sophisten. Er äußerte sich dergestalt, dass es keine wahren Urteile gäbe und dass alle Aussagen der Menschen falsch wären.

Er ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen reichen Bürger aus dem 4. Jhd. v. Chr., ebenfalls in Korinth beheimatet, der Diogenes von Sinope nach dessen Gefangennahme durch Piraten auf Kreta als Sklaven kaufte, ihm später die Freiheit schenkte und ihn zum Erzieher seiner Kinder machte.


Weblinks

[1], [2] Faksimile des Eintrags in Zedlers Universallexikon

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