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Die Vogelfutter-Werkstatt war eine Werkstatt attisch-spätgeometrischer (760-700 v. Chr.) Töpfer und Vasenmaler. Da die Forschung die eher ungewöhnlichen Vasen der Vogelfutter-Werkstatt nicht in die klassische Tradition der attisch-geometrischen Vasen einordnen kann, steht diese Gruppe außerhalb dieser Ordnung. Ihren Notnamen erhielt die Werkstatt aufgrund ihrer besonderen Verzierung. Eine Reihe von Vögeln wird durch eine an den Füßen und eine weitere zwischen Schnabel und Rücken des Vordervogels verlaufende Punktkette („Vogelfutter“) verbunden. Weiterhin auffällig ist die Darstellung von Klageweibern in schleppenden Kleidern und mit bogenförmigen Armen. In den Staatliche Antikensammlungen in München befindet sich eine Kanne, die auf dem Hals einen Schiffbruch zeigt. Sie steht stilistisch den Werken der Vogelfutter-Werkstatt nahe. Literatur * Thomas Mannack: Griechische Vasenmalerei. Eine Einführung, Theiss, Stuttgart 2002, S. 78 ISBN 3-8062-1743-2 Siehe auch
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