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Sosibios (griech. Σωσίβιος) war ein Politiker des Ptolemäerreiches in Ägypten. Er stammte aus Alexandria und tat sich früh als Sportler hervor. Noch unter Ptolemaios III. siegte er bei den Ptolemäen im Diaulos (Dauerlauf), bei den Panathenäen im Ringkampf, bei den Isthmischen und Nemeischen Spielen im Wagenrennen. Ptolemaios soll damals Gelder für das Heiligtum des Zeus Kasios in Pelusium und das Heraion (vielleicht von Argos) gestiftet haben. Aus einer Ehrschrift von der Insel Delos aus dem Jahr 240 v. Chr. geht hervor, dass Sosibios bereits 245 v. Chr. dem Apollonios aus Karien als dioiketes (Leiter der Zentralbehörden) nachfolgte und 235/234 eponymer Alexanderpriester wurde. Sosibios trug wesentlich dazu bei, die Nachfolge des Königs Ptolemaios IV. zu sichern. Gemeinsam mit Agathokles lenkte er lange Zeit die ägyptische Politik und nahm zu diesem Zweck vielleicht das Amt des dioiketes wieder an. In der Schlacht von Raphia kommandierte Sosibios das ägyptische Heer und ging nach dem Sieg über die seleukidischen Truppen als Gesandter zum Seleukidenherrscher Antiochos III. Seine Parteinahme für den auständischen seleukidischen Politiker Achaios 214/213 war nicht erfolgreich. Nach der Thronbesteigung des minderjährigen Ptolemaios V. wird Sosibios von Polybius als dessen pseudepítropos („Schattenherrscher“) bezeichnet. Sosibios ließ rasch die als Regentin vorgesehene Königswitwe Arsinoë III. ermorden. Als sein Todesjahr wird 203 v. Chr. angenommen. Familie Vater: Dioskurides Kinder:
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