Ptolemaios (Zypern)

Ptolemaios war 80-58 v. Chr. König von Zypern. Er war ein jüngerer Sohn des Ptolemaios IX. Soter von Ägypten. Nachdem er im Seeräuberkrieg mit Rom in Konflikt geraten war, wurde mit der Acht belegt und vergiftete sich schließlich. Der Historiker Ammianus Marcellinus äußert jedoch den Verdacht, dass es den Römern bei diesem Verfahren hauptsächlich um seine Schätze gegangen sei, mit denen sie die leere Staatskasse füllen wollten. Nachdem die Insel zwischen 58 und 56 v. Chr. tributpflichtig gemacht worden war, wurden diese Schätze durch den Quästor Marcus Porcius Cato Uticensis (95-46 v. Chr.) wie Kriegsbeute nach Rom geschleppt. Es soll sich dabei um Gegenstände im Wert von 7.000 Talenten gehandelt haben.

Quellen

Ammianus Marcellinus, Römische Geschichte 14,8

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