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Periandros (deutsch: Periander; † 583 v. Chr.) war seit etwa 628 v. Chr. Tyrann von Korinth. Er zählte zu den sieben Weisen, wurde jedoch später (siehe Platons Dialog) durch Myson aus Chen ersetzt.
Die Muse Kalliope umgeben (gegen der Uhrzeiger) von Sokrates und den sieben Weisen - Solon, Thales, Bias von Priene, Kleoboulos, Periandros, Pittakos von Mytilene und Chilon. Mosaik spätes drittes Jahrhundert n. Chr. Periander galt als Prototyp des Tyrannen, hart aber weitsichtig. Unter seiner Herrschaft entwickelte sich Korinth zu wirtschaftlicher und kultureller Blüte. Er plante angeblich den Kanal von Korinth, schuf eine starke Flotte und sorgte durch weitreichenden Handel und kriegerische Erfolge (Eroberung von Epidauros, Korkyra) zur größten Geltung von Korinth in der Antike. Zu seinen gesetzgeberischen Erfolgen zählte die Zuteilung von Land an arme Bauern, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Luxusgesetze und Verbot des Sklavenerwerbs.
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