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Athena Pallas gegen Enkelados. Rote Figur Teller aus Athen Oltos , c. 525 v. Chr. Louvre, Department of Greek Antiquities (CA 3662) [Quelle] Oltos war ein in Athen tätiger Maler der Spätarchaik. Aus der Zeit von 525 bis 500 v. Chr. sind etwa 150 Werke des Malers, vor allem Schalen, überliefert. Oltos begann seine Arbeit in der Töpferwerkstatt des Nikosthenes. Zunächst gestaltete Oltos vor allem bilinguale Vasen mit schwarzfigurigen Innen- und rotfigurigen Außenbildern. Sein schwarzfiguriger Stil ist von Psiax und vom Antimenes-Maler beeinflusst. Rein schwarzfigurige Werke des Oltos sind bis heute nicht bekannt. Seine Schalenbilder sind zumeist einfigurig und spannungsgeladen, unterschiedliche Bewegungs- und Blickrichtungen sind keine Seltenheit. Später widmete er sich ganz der rotfigurigen Malerei, wo er vom Andokides-Maler und mehreren Vertretern der sogenannten Pioniergruppe, vor allem seinem früheren Schüler Euphronios, beeinflusst wurde. Seine Zeichnungen waren flächig und elegant, erreichten aber nie den Detailreichtum anderer rotfiguriger Meister. Er hatte eine besondere Vorliebe für üppige Ornamente und symmetrische Kompositionen. In der mittleren Schaffensphase widmete sich Oltos vermehrt der Darstellung von mythologischen Szenen. Im Laufe der Zeit arbeitete Oltos mit mehreren Töpfern zusammen. Darunter waren Hischylos, in besonderer Weise Pamphaios, mit dem zusammen er den ersten Stamnos überhaupt schuf, Tleson, Chelis, schließlich Kachrylion, wo er zusammen mit Euphronios arbeitete, und Euxitheos. Eine Neuerung, die Oltos einführte, findet sich auf einer Amphora (London, Inventarnummer BM E 258). Hier stellte er eine einzelne Figur ohne Rahmung und Standlinie dar. Literatur
Weblinks Siehe auch
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