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Lysippos (griechisch: Λύσιππος; kurz: Lysipp) aus Sikyon war ein griechischer Bildhauer und Erzgießer, der in der 2. Hälfte des 4. Jahrhunderts v. Chr. tätig war. Lysipp war Haupt der Schule von Sikyon und auch der Hofbildhauer Alexanders des Großen. Lysipp befindet sich in der Nachfolge der Schule des Polyklet. Der Kanon Polyklets findet sich auch in seinen Statuen wieder. Dennoch hatte sich inzwischen in der als spätklassisch zu nennenden Zeit das Schönheitsideal gewandelt. Während man weiterhin an dem Gegensatz StandbeinSpielbein, verbunden mit dem Hüftschwung (Ponderation) als Ausgleich in der Balance, festhielt, so veränderten sich doch die Proportionen der Gliedmaßen, das heißt: die Beine wurden im Verhältnis zum nahezu gleichbleibenden Oberkörper länger. Werke Lysipp war der bedeutendste Erzgießer seiner Zeit; es werden ihm um die 1.500 Bronzebildwerke zugeschrieben (Pliny). Seine Werke sind allerdings nur noch in Kopien erhalten.
Sein Hauptwerk ist der Apoxyomenos (ein Athlet, der sich vom Staub des Ringplatzes säubert). (Marmorkopie ausgestellt in den Vatikanischen Sammlungen, Rom)
Herakles oder Hercules Farnese (Museo Nazionale, Neapel), wurde oft kopiert, etwa im Telefos Fries von Pergamon oder in Reliefs wie das aus Kozani:
Herakles Relief gefunden in Kozani, nach dem Typ des "ruhenden Herakles" von Lysippos bekannt auch als Hercules Farnese.
Hermes, der sich Sandalen anzieht ("Sandalenbinder"; Lansdowne House, London/Louvre, Paris/Glyptothek, München) Kairos ("Die rechte Zeit") im Vorhof eines Tempels in Sikyon; Junger Mann mit geflügelten Schuhen, dessen Hinterkopf kahl ist, dem aber eine Haarlocke ins Gesicht fällt.
Eros Kolossalstatue des Zeus in Tarent ein Viergespann mit dem Sonnengott Helios in Rhodos eine betrunkene Flötenspielerin Statuen von Olympiasiegern, von Seleukos I. und Äsop
Alexander der Große ließ sich von keinem anderen Künstler als Lysipp darstellen. Dieser schuf zusammen mit Leochares eine Bronzegruppe, die eine Löwenjagd Alexanders zeigte.
The horses (Quadriga) of Lysippus , Literatur
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