|
|
Koroibos von Elis war der erste namentlich bekannte Olympiasieger. Er siegte am 21. oder 22. Juli 776 v. Chr. bei den Olympischen Spielen in Olympia im Stadionlauf über 192 Meter, der zu dieser Zeit einzigen sportlichen Disziplin, die ausgetragen wurde. Mit seinem Namen beginnen die antiken Siegerlisten und die Olympiadenrechnung, obwohl anzunehmen ist, dass es schon zuvor Wettkämpfe zu Ehren des Gottes Zeus an derselben Stelle gegeben hatte.
Koroibos war ein Priester (mageiros) und sozialer Aufsteiger aus der Landschaft Elis. Mageiros wurde häufig fälschlicherweise mit „Koch“ übersetzt, was sich aber später als Missverständnis herausstellte. Obwohl diese Fehlinterpretation schon seit den 1960er Jahren durch H. W. Pleket widerlegt ist, wird sie bis heute fortwährend in den Medien verbreitet.
Literatur
- Ingomar Weiler: Der Sport bei den Völkern der Alten Welt. Eine Einführung. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1981, ISBN 3-534-07056-9.
- Judith Swaddling: Die Olympischen Spiele der Antike. Reclam, Stuttgart 2004, ISBN 3-15-018293-X.
|
Antikes Griechenland
|
Griechenland im Mittelalter
|
Griechenland in der Neuzeit
|
|
Biographien, Griechische Mythologie , Kriegführung , Kunst, Architektur, Wissenschaft, Philosophie, Literatur, Sport, Leben, Geschichte, Index, Bilder/Zeichnungen
|
Byzanz, Biographien, Kunst, Literatur, Orthodoxie, Byzantinische Armee, Geschichte, Index
|
Geographie, Inseln, Städte, Kunst, Musik, Biographien, Film, Sport, Wissenschaft, Literatur, Geschichte, Index
|

|
|