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Euphorion (* um 276 v. Chr. in Chalkis auf Euböa; † 225 v. Chr.) war ein griechischer Dichter und Schriftsteller des Hellenismus. Außer Prosawerken verfasste er Epen, Elegien und Epigramme in geschraubter Ausdrucksweise und dunkler Sprache. Euphorion starb als Bibliothekar des seleukidischen Königs Antiochos III..
In Goethes Faust II ist Euphorion der Name des Sohnes von Faust und Helena.
„Euphorion“ ist außerdem der Titel einer bereits 1894 gegründeten wissenschaftlichen Zeitschrift für das Gesamtgebiet der deutschen Philologie, die noch heute zu den renommiertesten Publikationsorganen des Fachs zählt.
Literatur
- August Meineke: Analecta Alexandrina sive Commentationes de Euphorione Chalcidensi, Rhiano Cretensi, Alexandro Aetolo, Parthenio Nicaeno. Berlin 1843; Nachdruck Olms, Hildesheim 1964.
- Felix Scheidweiler: Euphorionis fragmenta. Georgi, Bonn 1908
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