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Das Schwert von Damokles, Richard Westall Damokles war ein Günstling des Dionysios I. oder II. von Syrakus. Damokles war ein Mensch, der nach dem Thron gierte und mit seinem Leben unzufrieden war. Er beneidete den Tyrannen um seine Macht und seinen Reichtum. Dionysios beschloss daher, Damokles anhand des sprichwörtlichen Damoklesschwertes Vergänglichkeit, vor allem seiner Position, zu verdeutlichen. Der Tyrann lud Damokles zu einem gewaltigen Festmahl ein und bot diesem an, auf des Königs Thron sitzen zu dürfen. Zuvor ließ er jedoch über dem Thron, wo Damokles Platz nahm, ein großes Schwert aufhängen, das von einem Rosshaar gehalten wurde. Als Damokles nach der Sinnigkeit des Schwertes über dem Thron fragte, erklärte ihm der Tyrann, dass das Schwert die Gefahren versinnbildliche, die dem König durch Neider und Feinde immer drohen. Trotz Reichtum und Erfolg droht stets eine Gefahr. Diese Lehre wurde in zahlreichen Bildern und lyrischen Werken festgehalten. Das Damoklesschwert wird auch heute noch als das Bild der drohenden Gefahr gebraucht.
Das Schwert von Damokles, James Baldwin , Fifty Famous Stories Retold Literatur Belletristik Friedrich Maximilian Klinger: Damokles. Ein Trauerspiel. Aufbau-Verlag, Berlin 1981 Von "http://de.wikipedia.org/"
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