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Aischines (* 390/89 v. Chr.; † um 314 v. Chr.) war ein griechischer Redner aus Athen, bekannt als Gegner des Demosthenes. Aischines stammte aus kleinen Verhältnissen und hatte zwei Brüder. Nach den nicht unbedingt vertrauenswürdigen Angaben des Demosthenes war er zeitweilig als (schlechter) Schauspieler und untergeordneter Schreiber tätig. Er kämpfte in mehreren Schlachten trat nach dem Fall der Stadt Olynth (348 v. Chr.) als Redner auf und war, als Unterstützer des Eubulus, Mitglied mehrerer Gesandtschaften, die sich um einen Frieden mit Philipp II. von Makedonien bemühten. Dies gipfelte schließlich in den Frieden des Philokrates (346 v. Chr.). Demosthenes kritisierte ihn deswegen als Verräter und strengte mehrere Prozesse gegen ihn an. Nach einer Niederlage im Jahr 330 v. Chr. musste Aischines Athen verlassen. Aischines soll nach Rhodos gegangen und dort Rhetorik-Unterricht erteilt haben. Er starb schließlich auf der Insel Samos. Erhalten sind von Aischines drei Reden aus seinen Auseinandersetzungen mit Demosthenes (Gegen Timarchos, Über die Truggesandtschaft, Gegen Ktesiphon). Zwölf unter seinem Namen überlieferte Briefe sind unecht. Ferner gibt es mehrere antike Lebensbeschreibungen. Literatur
Weblinks
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